Diesen Studien liegt zum Teil das Prinzip der Serialität zugrunde: Sei es eine Person, die im Laufe des Shootings ihre Vielfältigkeit zeigt oder ein Objekt, das in variablen Kontexten unterschiedliche Dimensionen offenbart. Hier wird klar, dass die Flüchtigkeit des Moments und die große Veränderung, die von einer Sekunde zur nächsten stattfinden kann, in der Fotografie eine so profunde Rolle spielt. Einiges hat mehr, anderes weniger Bedeutung. Klare Grenzen verschwimmen, die prozesshafte Arbeit, Perspektivenwechsel auf unterschiedlichen Betrachtungsebenen und eine meditative Betrachtung spielen die Hauptrolle. Die bildhafte Umsetzung von abstrakten gedanklichen Konzepten inspiriert im besten Fall zum weiteren Nachdenken.